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Leitbild des Vereins Soziale Inklusion e.V.

 

 „Inklusion ist verwirklicht, wenn jeder Mensch in seiner Individualität von der

Gesellschaft akzeptiert wird und die Möglichkeit hat, in vollem Umfang an ihr

teilzuhaben“.

Foto R.KahFoto R.Kah

Unser Selbstverständnis definiert sich aus den Forderungen der UN-Behindertenrechtskonvention, dass Menschen mit einer Behinderung eine volle Teilhabe und Teilnahme in allen gesellschaftlichen Bereichen ermöglicht wird. Wir beziehen uns besonders auf die Artikel 19 der Konvention zur unabhängigen Lebensführung und den Artikel 26 zur Habilitation und Rehabilitation. Deutschland hat diese Konvention im Jahr 2008 ratifiziert und nun sollen diese Ziele im Sinn einer inklusiven Gesellschaft umgesetzt werden.

 

Deshalb ist es von uns, dem Verein „Soziale Inklusion e.V.“ ein zentrales Anliegen, entsprechend dem personenzentrierten Ansatz, Menschen mit Beeinträchtigungen durch individuell zugeschnittene und passgenaue Unterstützungsleistungen eine selbstständige und selbstbestimmte Lebensführung zu ermöglichen.

 

Dies geschieht auch mit Hilfe von Genesungsbegleitern, Experten durch Erfahrung, die durch ihre besondere Eignung einen authentischen Zugang zu den zu betreuenden Menschen mitbringen.

Durch den Einsatz von Genesungsbegleitern wirkt der inklusive Ansatz in verschiedene Richtungen:

1. Er inkludiert Menschen mit einer seelischen Behinderung indem er für diese Gruppe auf dem ersten Arbeitsmarkt eine berufliche Perspektive entwickelt.

2. Zu betreuende Menschen werden von „Experten durch Erfahrung“ mitbegleitet. Dies führt zu einer besonderen Akzeptanz im Betreuungsverhältnis und begünstigt eine besonders hohe Effizienz.

3. Durch die Offenheit des Konzepts wird dem Normalisierungsprinzip in besonderer Weise Rechnung getragen.

 

Überdies arbeitet der Verein mit einem trialogischen Selbstverständnis, der sich auch in der Vereinsstruktur selbst ausdrückt. Wir bedienen uns der Grundhaltung der Salutogenese.

 Wir orientieren uns dabei an einer personenzentrierten und menschlich zugewandten Hilfebeziehung, die zugleich auch an der Lebenswelt und an den Anforderungen der Lebenswirklichkeit der von uns betreuten Menschen ausgerichtet ist.

 

 Durch personenzentrierte Unterstützungsleistungen streben wir

 

- einen partnerschaftlichen kontinuierlichen Prozess in der Begleitung,

 - Transparenz und

 - eine intensive Kooperation in der Zielerreichung an.

 

Verständnis, Respekt, Achtung und Vertrauen sind die vier Säulen auf denen ein vertrauensvoller Umgang und ein wertschätzendes Miteinander möglich werden.

 

Wir sind orientiert an der konstruktiven Zusammenarbeit mit Kostenträgern und anderen Leistungserbringern und der Einbeziehung des Sozialraums, damit die einzelnen Menschen mit Behinderung Unterstützung darin erhalten, ihre Eigenkräfte zu stärken (Empowerment) und ihre geplanten Lebensziele zu erreichen (Recovery).

 

Im gesamten Prozess der individuellen Begleitung verstehen wir uns als qualifiziert und professionell Dienstleistende, die zugleich an jedem Einzelfall Lernende werden können.

 

Wir wollen Menschen mit Beeinträchtigungen ein bestmöglich selbst gewähltes, selbst bestimmtes und selbstständiges Leben ermöglichen.

 

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